So vermeiden Sie SPAM und sparen Zeit und Geld
Autor: Sanjay Sauldie
SPAM-Mails überfluten die Postfächer. Der einzig 100% sichere Schutz wäre, kein E-Mailpostfach zu verwenden. Da dies nicht wirklich hilfreich ist, finden Sie hier Informationen und Hinweise, wie Sie mit Spam-Mails umgehen können.
1. Was versteht man unter SPAM-Mails?
Unerwünschte Massenmails (Spam) sind nicht nur ärgerlich. Sie haben auch einige Nebenwirkungen, die niemand schätzt:
- Spam verursacht Kosten durch Downloadzeiten und Speicherplatz.
- Spam beansprucht Bandbreite und verstopft die Leitungen (insbesonders beim Versand von Bildern oder Multimediadateien).
- Spam ist vom Standpunkt des Datenschutzes bedenklich: Nicht selten findet man die Mailadressen aller Empfänger im cc:-Feld des Mailheaders.
- Spam kann sogar zum Ausfall eines Mailservers führen.
- Spam im weiteren Sinne ist eine Sammelbezeichnung für unerwünschte, belästigende Nachrichten in Form von E-Mail oder Beiträgen (Postings) im Usenet. Bei E-Mail spricht man auch von Junk Email (“Junk” = wertloser Mist). Begleiterscheinung ist meist, dass diese Nachrichten nur geringen inhaltlichen oder ästhetischen Wert haben.
Die Absender wollen durch Versenden solcher Nachrichten in ungebührlich großer Menge auf sich aufmerksam machen, erreichen aber durch die Belästigung der Empfänger fast immer das Gegenteil.
Da das Versenden von Nachrichten in großer Menge einfach und billig ist, ist es zu einem ernsthaften Problem geworden. Spam und Junk-Mail werden von fast allen Netzbenutzern abgelehnt und als schwerer Missbrauch angesehen. Uneinsichtigen Versendern von Spam wird in letzter Konsequenz der Internet-Zugang gesperrt.
So verständlich es ist, dass jeder Mensch sein eigenes Anliegen möglichst vielen anderen Menschen mitteilen will, so entstehen dadurch beim Empfänger gravierende Probleme. Stellen Sie sich nur mal vor, dass Sie täglich in Ihrem Postfach (Mailbox) Spendenaufrufe von allen möglichen Organisationen, Angebote von Versicherungen, Vermögensberatern, Pizzaservice, Installateur etc. bekommen. Und das aus der ganzen Welt! Dass das nicht so ist, haben Sie heute vielen technischen und organisatorischen Maßnahmen zu verdanken. Letztlich auch allen Internet-Benutzern, welche sich engagiert und massiv gegen Spam eingesetzt haben.
2. Kosten von SPAM-Mails
Eine von SurfControl in Auftrag gegebene Studie ergab:
ein Arbeitnehmer findet im Durchschnitt 30 Kettenbriefe, Witze oder Videoclips pro Woche in seiner Mailbox. Absender sind Verwandte, Freunde oder Kollegen. Das sind rund 1500 elektronische Postsendungen pro Jahr. Dazu kommen noch an die 1400 Sendungen von kommerziellen Absendern, insgesamt also an die 3000 nicht für den Beruf relevante eMails. Eine der von SurfControl beauftragten Marktforschungsgesellschaften rechnet mit Kosten von zumindest einem Euro pro eMail für die durch Spam-Mail verloren gegangene Produktivität. In vielen Fällen braucht private eMail erheblich mehr Bandbreite als beruflich verwendete elektronische Post.
3. Wie gelangen die Mails in mein Postfach?
Die SPAM-Versender kommen auf unterschiedliche Arten an E-Mail-Adressen. Und alle sind sehr effektiv: von Adressenhändlern. Die verkaufen alle Adressen, die sie gesammelt haben zum Beispiel von Veranstaltern von Gewinnspielen, Newsletter-Versendern etc. von Web-Seiten. Da stehen haufenweise Mail-Adressen drauf zum Beispiel auf der eigenen Homepage oder in Gästebüchern. aus Newsgroups. Wer einmal mit seiner normalen E-Mail-Adresse eine Nachricht in eine Newsgroup geschrieben hat, erhält danach mit Sicherheit SPAM-Mails. zufällig oder aus Wörterbüchern. Der erste Teil der Adresse wird aus Wörterbüchern, Vornamenslisten etc. erzeugt, der letzte Teil ist klar: t-online.de, gmx.de, aol.com usw.
4. Vorbeugung gegen SPAM-Mails: Zwei E-Mail-Adressen benutzen.
Die eine ist geheim und wird nur an Bekannte und Freunde weiter gegeben. Wenn man unbedingt an Gewinnspielen teilnehmen oder Newsletter abonnieren will, nimmt man dazu die öffentliche . Die kann man zur Not auch einfach wegwerfen und eine neue anmelden. Nicht mit der privaten E-Mail-Adresse in Gästebücher schreiben, in Chats anmelden, in Newsgroups posten. Wenn man eine eigene Homepage hat, die E-Mail-Adresse hier nur verschlüsselt angeben. Rufen Sie uns an oder kontaktieren Sie uns, wir sagen Ihnen, wie Sie Ihre E-MAil-Adressen auf Ihrer Homepage besser schützen können.
5. SPAM ist da – was tun?
Handelt es sich um Mails, die Sex, 0190-Nummern oder ähnliche ‘wichtige’ Dinge verkaufen wollen, gibt’s nur eins: nicht antworten.
Sollte ein Abmelde-Link dabei sein, mit dem man den Newsletter abbestellen kann: nicht anklicken. Denn dadurch bestätigt man nur seine E-Mail-Adresse beim Versender, der sie danach erst recht nicht mehr löscht.
Hier hilft nur eins: Mail löschen. Und wenn es zu viele SPAM-Mails werden, hilft leider nur noch eines: eine neue Mail-Adresse besorgen.
Ebenfalls elegant: Automatische Löschfilter können zumindest den größten Teil der SPAM-Mails beseitigen. Solche Löschfilter kann man entweder per Hand einrichten, oder man verwendet spezielle Software, die das automatisch erledigt.
6. Filter einsetzen – Konfiguration des Regelassistenten in MS Outlook
Dazu gibt es eine wunderbare Anleitung unter folgender Adresse:
http://www.swr3.de/info/magazin/spam/index_01.html
Es ist sehr zu empfehlen, diese Seite auszudrucken und zu nutzen!!
Sanjay Sauldie ist Begründer der Internet Marketing Strategie iROI, welches die erste TÜV-zertifizierte Internet Marketing Strategie Europas ist.
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Kommentare (1)
Helmut Tietz
geschrieben am 05.07.2003 um 17:39
Wer WordPress als Website einsetzt, für den bietet das Plugin “Aksimet” einen hervorragenden Schutz vor unerwünschter Post. Und wer in Outlock seine Post beim Eingang gleich von Spam aussortiert haben möchte, dem empfehle ich die Software “spamfigther”. Beide Empfehlungen sind übrigens kostenfrei einfach danach googeln.
Weiterhin viel Erfolg
Helmut Tietz
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