Sherpas Geheimnis für einen Rücken ohne Schmerzen

 Autor: Ivanka Guetzlaff

Auf dem Dach der Welt lebt ein kleines Volk der Sherpa. Diese kleinen, zierlichen Bergbewohner sind als Bergführer und Lastenträger im Himalaya auf der ganzen Welt bekannt. Dort, wo schmale Wege und Pfade für Tragtiere unpassierbar sind, befördern Sherpa Equipment und sonstige Lasten vom Lager zu Lager, vom Dorf zu Dorf. Trotz ihres schweren Jobs haben die Sherpa keine Rückenschmerzen. Der Rücken erfreut sich bester Gesundheit und Beweglichkeit bis ins hohe Alter.

Schauen wir uns mal in Deutschland um: Jeder zehnte Deutsche leidet unter chronischen Rückenschmerzen. 70%  hat mindestens einmal im Jahr Rückenbeschwerden. Rückenschmerzen kosten pro Jahr und Patient ca. 1.200 €, Tendenz steigend.  Und zum Schluss noch eine allarmierende Zahl: Im Durchschnitt verbraucht jeder Deutsche 60 Schmerztabletten  pro Jahr.

Zurück zu den Sherpa und ihrem Geheimnis des gesunden Rückens. Während seines Aufenthaltes im 2000 m hochgelegenen Darjeeling beobachtete anfangs der 90. Jahre der deutsche Facharzt für Orthopädie J. E. Henßge eine Gruppe der Sherpa bei der Vorbereitung für einen Aufstieg in den Himalaya.

Die Lasten auf den primitiven Traggestellen auf dem Rücken der Sherpa übertrugen mehrfach das Eigengewicht der Träger, der schmächtige Körper verschwand buchstäblich unter der gewaltigen Last.

Eine Vorstellung, dass die Sherpa tagein, tagaus, treppauf, treppab, im Sommer barfuß und erstaunlich schnellen Schrittes diese Lasten ohne bleibende Rückenschäden transportieren – für den Wirbelsäulenspezialisten undenkbar.

Auf die Frage, wie die Sherpa ihre Rückenschmerzen behandeln, bekam Henßge von seinen indischen Freunden eine verblüffende Antwort: “Die Sherpa tragen eine Sherpabandage.”

Als Henßge den endlos langen, ca 15 mm dicken, braunschwarzen Strang aus Filz in der Hand hielt, war er zuerst irritiert und ein wenig enttäuscht. Aber schon bald begann er das Prinzip der “Bandage” zu verstehen. Eine spezielle, über Generationen von Sherpafamilien entwickelte Wickeltechnik schützt den Rücken der Träger gegen starke Überlastung.

Das Prinzip ist sogleich einfach wie genial: Der zirkulär um den Rumpf gewickelte Filzstrang, beginnend am Becken bis zum unteren Brustkorb, verlängert quasi den knöchernen und knörperligen Brustkorb. Diese Konstruktion hilft den Sherpa Lasten zu tragen, denen die Lendenwirbelsäule, die Rücken- und Bauchmuskulatur normalerweise nicht gewachsen wären. Die Art der Wickelung fördert zudem eine balancierende Bewegung des Rumpfes, die beim Gehen und Steigen auf unebenem Grund, über Steigungen und Abhänge, mit schweren Lasten auf dem Rücken, eine ausgleichende, sehr wichtige Rolle spielt.

Die Sherpabandage wirkt somit wie ein äusseres, flexibles Gerüst, der dem Rumpf und dem Rücken Halt und Stabilität gibt, Schwachstellen entlastet und falsche Bewegungsabläufe verhindert. Das Gewicht der Lasten wird gleichmäßig auf den gesamte Rücken verteilt. Die Wickeltechnik, die auf den Einsatz von vertikalen Verstärkungselementen, wie man sie von den herkömmlichen Rückenbandagen im Westen kennt, ermöglicht eine kontrollierte Bewegunsgfreiheit im vollen Umfang in alle Richtungen, sowie beim Heben, Tragen oder bei Arbeiten in der Vorbeuge.

Die “westliche” Variante der Sherpabandage reduziert Schmerzen bei chronischen oder wiederkehrenden Rückenschmerzen. Sie schützt den empfindlichen Rücken bei körperlicher Anstrengung, nach Operation während der Reha- und Heilungsphase. Ältere Frauen schätzen die unterstützende Wirkung der Sherpabandage in den schmerzhaften Phasen einer Osteoporose.

Rückenpatienten, die Sherpabandage tragen, haben die Einnahme der Schmerzmittel deutlich reduzieren können und freuen sich über eine wohltuende Wärmemassage der umliegenden Rückenmuskulatur durch die ringförmigen Stränge. Diese positiven Nebeneffekte berechtigen die Sherpabandage, die Bezeichnung als wirksames alternatives Hilfs-, bzw.  Schmerzmittels zu Recht zu tragen.

Bei Menschen mit Arbeit in einer monotonen Körperhaltung,  wie z. B. sitzende Berufe im Büro oder Langzeitfahrer verhindert die Sherpabandage das “Zusammensacken” des Oberkörpers, was Rückenschmerzen geradezu begünstigt.

Fest steht: Auch die Sherpabandage ist für den gestressten westlichen “Wohlstandsrücken” kein Wundermittel. Erst das konsequente Tragen der Sherpabandage während einer körperlichen Anstrengung, regelmäßige Bewegung,  Schwimmen und Rückengymnastik als einheitliches System bringen nennenswerte Erfolge.

Es mag wie eine Predigt klingen, die tägliche Umsetzung ist schwer. Wie es in der Fischerpredigt des Abraham a Santa Clara lautet: “Die Predigt hat gefallen, doch geändert hat sich wenig. Aber man darf nicht aufgeben.”

Mehr Information zum Sherpas Prinzip und Sherpabandage finden Sie auf www.orwena.de.

ELEKTRONIK-PR-Autor Ivanka Guetzlaff Dr.phil Ivanka Gützlaff ist Leiterin für Marketing und Pressearbeit im medizinischen Großhandel. Seit mehr als fünf Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit dem Thema Alternative Medizin und nebenwirkugsfreier Schmerztherapie. Auf der Firmenwebseite finden Interessierte viele innovative natürliche Schmerzmittel und nützliche Tipps für die eigene Gesundheit und Wohlbefinden.


Verwandte Themen:

» Schulungsunterlagen für Office 2010 in Englisch

» Unternehmensfilm P-ROI Strategie

» Aktuelles rechtzeitig zum Jahresende

» Ausfinanzierung einer bestehenden Pensionszusage (ein Praxisbeispiel)

» Berufsbekleidung - Kleidung, die Appetit macht


Kommentare

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar:

Name *

Mail *

Website