Meine Erfahrungen mit Lebensplanung

 Autor: Siegfried Lachmann

Mein Expertenstatus hier bei www.iexperten.de ist ja der mit dem Thema „Lebensplanung“. Vor vielen Jahren hätte ich darüber gelächelt, wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich eines Tages in einer solchen Kolumne meine Erfahrungen zum Besten gebe bzw. Menschen in dieser Thematik coache.

Ich habe das Planen im Grunde genommen nie gelernt. Im Elternhaus nicht, im Kindergarten auch nicht. Und schon gar nicht in der Schule. Stop: Ist das nicht die Institution, die mich auf das Leben vorbereiten soll? Vielleicht habe ich hier aber auch grundlegendes überhört, denn Schule war für mich notwendiges Übel.

Nach der Schule kam die Ausbildung. Die hatte mit Lebensplanung auch nicht viel am Hut. Die kommenden Jahre brachten mich auch nicht mit dem Thema in Verbindung. Ich lebte weiter mein Leben wie bisher. Das bedeutete: Von heute nach nachher. Wo ich Spitze war, das war in der Urlaubsplanung. Die Urlaube bei uns waren ein dreiviertel Jahr vorher gebucht und bis aufs Feinste ausgearbeitet. Aber daran zu denken, das Leben zu planen – ne, beim besten Willen nicht.

Zum Anhören des Podcasts:

Ich habe immer schon gerne geschrieben. Geliebt habe ich diese A5 Kalender mit einem schwarzen Kunststoffeinband, welche es zum Jahreswechsel damals immer als Werbegeschenk gab. Für mich war es immer faszinierend, am 1. Januar eines neuen Jahres 365 Tage – 365 neue Chancen – 365 frische Herausforderungen vor mir liegen zu haben. Das blieb dann aber auch nur bis zum 15. oder 20.Januar eines Jahres. Dann hatte es sich mit den neuen Herausforderungen. Ich lebte mein Leben weiter wie bisher.

Ende der 80er war ich für ein knappes Jahr im Außendienst einer Versicherung. Für mich das schwärzeste Jahr meines Lebens. Ich habe dort sehr viele enttäuschende Erfahrungen mit Menschen machen müssen. Deswegen war es keine schlechte oder überflüssige Zeit. Dieser Zeitraum von knapp 12 Monaten hat mich stark geprägt.

Eine Prägung war der Kontakt mit einem Trainer der Versicherungs-gesellschaft. Dieser nette Herr, der uns in der Startphase bei der Gesellschaft insgesamt drei Wochen trainierte, hatte so ein Ringbuch bei sich. Ich interessierte mich stark für dieses Ringbuch. Es entpuppte sich als ein Planungsinstrument. „Das ist nicht nur ein herkömmlicher Kalender“ sprach er. „Dies ist ein Organizer, womit sie Ihr Leben planen können!“ Es war ein Time/System ® Zeitplanbuch – das mich umgehend in seinen Bann zog. Sofort bestellte ich es mir. Nach knapp einer Woche kam es bei mir an – und ich dachte: Jetzt bekommt Dein Leben einen Sinn. Denn jetzt wird es geplant. Ich dachte doch allen Ernstes, dass ich mit dem Kauf dieses nicht gerade günstigen Instruments mein Leben automatisch im Griff hätte. Denkste! Das, was sich ändern musste, war doch meine eigene Einstellung.

Komischerweise änderte sich meine Lebenseinstellung in den kommenden Jahren. Erst ganz langsam, dann aber immer stetiger. Ich wollte gar nicht mehr ohne dieses Instrument arbeiten. Zwar trennte ich mich nach zwei Jahren von der Marke, konnte aber nahtlos mit dem Tempus-Zeitplanbuch weiter arbeiten, welches mir um einiges besser gefiel.

Es änderte sich also etwas. Meine Einstellung zum Leben änderte sich. Ich begann, die Zukunft einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Wagte, Tage und Wochen mit Terminen zu füllen. Mit der Zeit wurde ich kesser und plante Termine für das kommende Jahr. Ein Umstand, der bis heute ganz normal ist. Heute plane ich bis 1,5 Jahre im Voraus meine Termine. Und das ohne Probleme oder darüber nachzudenken.

Mein Leben bekam mit der Zeit eine Spur. Ich fand einen roten Faden und wollte diesen auch weiter verfolgen. Und konnte das auch. Heute bin ich soweit das ich sagen kann: Ich lebe meine Berufung. In meinem Leben war das aber nicht ohne all die Erfahrungen möglich, die ich in der Vergangenheit gesammelt hatte. Anfang der 90er Jahre kann ich sagen habe ich vehement damit begonnen, mit einem Zeitplanbuch mein Leben zu planen. Und muss sagen: Das war mir dabei eine sehr große Hilfe.

Mit den Jahren hat sich meine Planung gewandelt. War ich damals einer derjenigen, der seine Zeit geplant hat, wandelte sich das Blatt: Heute bin ich einer derjenigen, der sein Leben plant. Und zwar mit Hilfe von Zielen. Ziele sind wichtig um zu wissen, wohin man will. Um die Richtung festzustellen und festzulegen. Das geschieht dann mit Hilfe des Masterplans – doch dazu in einer späteren Einheit mehr zu diesem Thema. Mehr dazu können Sie aber auch auf einem unserer Dreamday-Seminare erfahren. Informationen dazu finden Sie unter www.siegfriedlachmann.de oder www.tempus.de

Ich weiß nicht, ob und wie Sie ihr Leben planen. Doch kann ich es nur von Herzen jedem ans Herz legen, sein Leben, seine Zeit zu planen. Denn Sie haben nur dieses eine Leben. Und das geht furchtbar schnell vorbei. Mittlerweile bin ich 47, ich gehe mit Riesenschritten auf die 50 zu – und ich möchte noch einiges erreichen. Deswegen ist Lebensplanung für mich ein immerwährender Prozess. Laufend prüfe ich die Eintragungen in meinem Masterplan, ich ändere, ich füge hinzu, ich kontrolliere. Mit Hilfe eines solchen Instruments bin ich meiner Berufung auf die Spur gekommen. Eine spannende Reise.

Danke wenn Sie auch zukünftig meine Homepage www.siegfriedlachmann.de besuchen. Ab Oktober 2009 gibt es dort einen neuen Webauftritt. Ab Oktober erscheint auch mein Newsletter „INformer“ wieder. Danke auch, wenn Sie in meinen Podcast hereinhören – meine Stimme können Sie für Ihre Audioproduktion mieten! Wenn Sie weitere Fragen zu diesem Artikel haben, wenden Sie sich gerne per E-Mail unter info@siegfriedlachmann.de an mich. Ich bin auch gerne bereit, Sie in einem Coachingprozess zu begleiten.

ELEKTRONIK-PR-Autor Siegfried Lachmann Siegfried Lachmann, Jahrgang 1962, Betriebswirt, befasst sich seit vielen Jahren mit dem Thema Lebensplanung. Daraus entstanden mehrere Seminare wie beispielsweise "Das Leben leben.". Dieses wird auf See, im Kloster und auf der Ostseeinsel Fehmarn durchgeführt. Lachmann ist Trainer, Berater, Coach, Hörbuchsprecher und Produzent von Audio- und Videoproduktionen.


Verwandte Themen:

» Unternehmensfilm P-ROI Strategie

» Aktuelles rechtzeitig zum Jahresende

» Ausfinanzierung einer bestehenden Pensionszusage (ein Praxisbeispiel)

» Berufsbekleidung - Kleidung, die Appetit macht

» Die finanzielle Zukunftssicherung des beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführers unter Beachtung aktueller Entwicklungen (Teil II)


Kommentare (1)

Joachim Trott

geschrieben am 05.09.2009 um 13:23    


Toller Beitrag von Siegfried Lachmann. Schön, an dieser Erfahrung seiner Lebensplanung teilzuhaben. Danke, dass es Menschen wie Siegfried Lachmann gibt, die anderen Menschen helfen den roten Faden im Leben wieder zu finden.

Schreiben Sie einen Kommentar:

Name *

Mail *

Website