Kopfschmerzen – ein Fall für Dr. Thoma und Dr. Pyrin?
Mal ehrlich, liebe Leser,
woran denken Sie beim Wort ”Kopfschmerzen”? Wahrscheinlich geht es Ihnen ähnlich wie den rund 4 Millionen Deutschen, die täglich unter Kopfschmerzen leiden: An die je nach Kopfschmerzart dumpfen, klopfenden, stechenden, bohrenden Schmerzen. Und an die Schmerztablette, die den Dämonen im Kopf schnell vertreiben soll.
Woran dachten wohl unsere Vorfahren, wenn sie unter Kopfschmerzen litten und die Schmerztablette nicht in greifbarer Nähe war? Die Heiler im 13. Jahrhundert gingen mit Kopfschmerzen ihrer Patienten nicht gerade zimperlich um. Sie griffen zu Hammer und Meißel, bohrten kleine Löcher in die Schädel, um die “bösen Geister” im Kopf zu vertreiben. Später haben Kräuterhexen die Antwort auf Kopfschmerzen vor allem in der Natur gesucht. Die wirksamen Altrezepturen dieser weisen Frauen sind bis heute bekannt. Die moderne Lebensart und der sich immer schneller drehende Alltag schieben diese natürlichen Verfahren ins Abseits und zelebrieren die Errungenschaften der modernen Labormedizin, die uns verspricht, immer schneller, immer bequemer und unkomplizierter den schmerzfreien Zustand zu erreichen. Die Gretchenfrage ist nur – für welchen Preis für unsere Gesundheit?
Eins ist gewiss: Es ist schon alles da, man muss es nur sehen können (und machen wollen). So wissen nicht nur die Naturheilkundler, sondern auch manche Großmütter, dass natürliche Elemente wie Wärme oder Kälte, sowie bestimmte Kräuter und ihre Esenzen Kopfschmerzen sehr wirksam lindern können. Kopfschmerzen für immer heilen, dass kann auch die beste Schmerztablette leider nicht. Beim Überbrauch bzw. Missbrauch kann sie die inneren Organe angreifen und irreparable Schäden einrichten. Unerwünschte Nebenwirkungen – wer hat über diese Schattenseite der regelmäßigen medikamentösen Schmerztherapie in irgendeiner Form nicht gelesen oder gehört?
Die häufigsten Kopfschmerzarten, die Spannungskopfschmerzen lassen sich mit feucht-warmen Hals- und Nackenumschlägen relativ schnell und effektiv lindern. Die Wärme entspannt die Haut und darunter liegende Muskulatur. Die Blutgefäße erweitern sich, das Blut fließt schneller ins Hirn, der Kopfschmerz verabschiedet sich allmählig.
Die Kälte wirkt hervorragend bei allen Kopfschmerzarten, die auf einen entzündlichen Prozess zurückzuführen sind. Der typische Beispiel ist Migräne. Bei Migräne sind bestimmte schmerzempfindliche Strukturen im Kopf entzündlich gereizt und erweitert. Feucht-kalte Umschläge am Hals, Stirn oder feuchte Brustwickel ziehen die erweiterten Blutgefäße zusammen. Die Kälte als alleiniges Mittel gegen Mígräne reicht leider nicht. In Verbindung mit den neuartigen Migränemittel wie Triptane ist die alternative Kältetherapie allerdings eine sinnvolle und sehr wohltuende Begleitmaßnahme bei der ganzheitlichen Migränebehandlung, die sogar die Einnahme von Medikamenten sinnvoll reduzieren kann.
Aktuelle wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass Aroma- und Kräuterbehandlung vor allen Spannungskopfschmerzen effektiv lindern kann. Eine Pfefferminzölbehandlung wird in diesen Studien mit der Wirkung einer Paracetamol-Tablette gleichgesetzt. Der kühlende Menthol aus der Pfefferminze blockiert die Rezeptoren in der Haut, die Kopfschmerzen fördern. Was für eine gute Nachricht, vor allem für unsere Kinder und Jugendliche, die zunehmend unter Kopfschmerzen und Migräne leiden (jedes 12. Kind in Deutschland). Eine regelmäßige Schmerzbehandlung mit Medikamenten kann eine verheerende Auswirkungen auf die gesunde Entwicklung der Kinder haben!
Auch Kräuter wie Melisse, Basilikum oder Zitronengras helfen gegen den Pein im Kopf. Daher sollten kopfschmerzgeplagte Menschen diese Kräuter in ihren Speisenplan sooft wie möglich aufnehmen und deren natürliche Aromen inhallieren.
Die aktuellen Erkenntnisse der klassischen und Alternativmedizin laufen bei der Behandlung von Kopfschmerzen auf ein ganzheitlich orientiertes Fazit hinaus: Nur Pillen oder nur naturheilkundliche Ansätze sind keine Lösung. Eine ausgewogene, ganzheitliche Therapie mit aufeinander abgestimmten Verfahren aus beiden Bereichen bringen nachhaltige Behandlungserfolge.
Mein Rat: Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Leiden. Machen Sie sich bei gelegentlichen Kopfschmerzen kalte oder warme Umschläge und betupfen Sie Ihre Schläfen und die Stirn mit reinem Pfefferminzöl bzw. Melissengeist. Trinken Sie mindestens 3 Liter Wasser oder Kräutertee. Haben Sie doch wenig Zeit? Dann greifen Sie zu einem pfiffigen, sehr praktikablen Hilfsmittel, das es auf der orwena.de zu finden ist. Das anticefalea Kopfschmerzband lindert Kopfschmerzen durch eine kalt-warm, sowie eine Aroma-Kräutertherapie.
Chronische Kopfschmerzen und Migräne gehören in die Hände von Neurologen und erfahrenen Schmerztherapeuten. Lassen Sie für sich ein individuelles Therapieprogramm aus sanftem Ausdauersport, Akupunktur, stressmindernden Verfahren wie z. B. Yoga oder autogenes Training und einer sinnvollen Medikation zusammenstellen. Informieren Sie sich über den sgn. Stufenplan für Kopfschmerzgeplagte von Dr. Med. Gustav Dobos oder über das innovative Therapiemodel von Neurologen Dr. Med. Diener im Westdeutchen Kopfschmerzzentrum in Essen.
Sorgen Sie für Ruhe und Entspannung: Lauschen Sie der Musik von Beethoven, Gershwin oder Liszt. Die bezaubernden Klänge aus Beethovens “Fidelio”, aus dem Musical “Ein Amerikaner in Paris” von Gershwin und aus der “Ungarischen Rapsodie” des genialen Franz Liszt haben Kopfschmerzen bei Versuchspersonen buchstäblich “weggehört”. Das mindestens behaupten russische Mediziner und Wissenschaftler in ihren aktuellen Studien über Kopfschmerzen
Mehrere informationen zu wirksamen Kopfschmerzmitteln ohne Nebenwirkung finden Sie auf www.orwena.de.
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