Die finanzielle Zukunftssicherung des beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführers unter Beachtung aktueller Entwicklungen (Teil II)

 Autor: Gerhard Schade

Neben dieser Vorteils- und Nachteilsbetrachtung der Finanzierungswege für eine Versorgung des
GGF ergibt sich nach der aktuellen Entwicklung eine wirtschaftliche Vergleichsrechnung wie im
folgenden Beispiel:
Herr Muster: 45 Jahre
Zusage: zum 65. Lebensjahr
Leistung: 1.000 € Rente Altersvorsorge

Aufwand in den verschiedenen Finanzierungswegen für die o.g. Leistung:

Unterstützungskasse                Pensionsfonds                          interne Asset-Lösung
versicherungsförmig               wertpapierorientier               auch bei CTA
Aufwand jährlich                       Aufwand jährlich                    Aufwand jährlich bei 4%
Renditeerwartung
8.849 €                                            8.250 €                                      6.300 €


Grundsätzliche Entscheidungskriterien bei der Beurteilung und Finanzierung bestehender Pensionszusagen
an beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer:

● Worin besteht die persönliche Zielsetzung der/s GGF? … z.B. hinsichtlich der Altersvorsorge.
● Was beinhaltet/n die erteilte/n Versorgungszusage/n?
● Wie weit ist/ sind die erteilte/n Zusage/n ausfinanziert?
● Wie ist die Ertrags- und Liquiditätslage im Unternehmen und deren Nachhaltigkeit?
● Sollen Risiken der Versorgungszusage/n vermindert oder übertragen werden?
● Ist der Unternehmensverkauf, die -übergabe oder -liquidation geplant?
Aus der Beantwortung dieser Fragen ergibt sich eine konzeptionelle Lösung, die eine wirkliche finanzielle
Zukunftssicherung für den beherrschenden GGF darstellt.
Fazit: Zusagen auf Versorgungsleistungen an den beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer
sind eine wichtige Säule seiner finanziellen Zukunftssicherung. Ein Verzicht auf künftig zu erdienende
Ansprüche durch den beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer bedeutet für ihn gleichzeitig
immer eine Rentenkürzung. Sollte dies jedoch unumgänglich sein, so ist eine verbindliche Anfrage bei
der Finanzverwaltung ratsam, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Hinsichtlich der
Finanzierung der Pensionsverpflichtungen ist eine konzeptionelle Lösung unter Beachtung der
Wünsche und Ziele des beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführers und einer Beurteilung der
gegenwärtigen Situation sowie der geplanten Zukunft der Kapitalgesellschaft erforderlich.

Zur weiteren Information können Sie über unser Kontaktformular – http://p-roi.de/kontakt.html gegen eine Schutzgebühr  von 5 €  einen Leitfaden abrufen, in dem Sie unter anderem Checklisten zur Versorgung des GGF,
Musterbeschlüsse für die Gesellschafter zur Altersvorsorge und weitere wichtige Hinweise zum Pensionsmanagement
in Ihrem Unternehmen erhalten.

ELEKTRONIK-PR-Autor Gerhard Schade Die Betriebliche Altersvorsorge ist seit fast zwei Jahrzehnten das Spezialgebiet von Gerhard Schade. Durch die richtige Gestaltung der betrieblichen Altersvorsorge werden arbeitsrechtliche Risiken minimiert und die Finanzierbarkeit an den Planungszeitraum des Unternehmens angepasst. Mittels der betrieblichen Altersvorsorge entstehen für das Unternehmen vor der Bilanz zusätzliche, ständig verfügbare Finanzreserven.


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