Betriebliche Altersvorsorge wird immer wichtiger (Teil I)
Autor: Gerhard Schade
Liebe Leserinnen und Leser,
Erheblich weniger Geld wird es für den Empfänger einer Standardrente geben, sollte die Wirtschaftskrise die Löhne hierzulande für lange Zeit drücken. Das haben Wissenschaftler des MEA-Forschungsinstituts errechnet. Die Bezüge für einen Standardrentner könnten bis zu 8 Prozent geringer ausfallen als vor der Krise. Das bedeutet ein monatliches Minus von bis zu 194 Euro für Neurentner je nach Renteneintrittsjahr.
Ein Sprecher des Instituts begründet den Rückgang mit den zu erwartenden geringen Lohnsteigerungen in den nächsten Jahren. “Die Arbeitnehmer und Beitragszahler werden wegen der Wirtschaftskrise Lohneinbußen hinnehmen müssen.
Langfristig können die Einkommen bis zu acht Prozent niedriger liegen als vor der Krise erwartet. Da die Rentenentwicklung an die Lohnentwicklung gekoppelt ist, werden sich auch die Renten entsprechend schlechter entwickeln”.
Fazit: Zu den ohnehin schon bekannten Problemen der gesetzlichen Rente – immer mehr Rentnern mit steigender Lebenserwartung stehen immer weniger Beitragszahler gegenüber – führt die Wirtschaftskrise zusätzlich zu weiteren Einschnitten bei der gesetzlichen Rente.
Die Konsequenz daraus: Die betriebliche und private Vorsorge und deren Steuervorteile nutzen, um sich seinen Lebensstandard auch im Alter zu sichern.
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Schade Detlef Smolinski
Neue Rechengrößen in der Sozialversicherung für 2010 beschlossen
Das Bundeskabinett hat die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) in der Sozialversicherung für 2010 beschlossen. Diese Änderungen müssen noch den Bundesrat passieren.
Damit steigt voraussichtlich ab 2010 die BBG der gesetzlichen Rentenversicherung von 64.800 € auf 66.000 € jährlich an.
Welche Auswirkungen hat das auf die betriebliche Altersvorsorge?
Die steuerliche Förderung der betrieblichen Altersvorsorge von bis zu 4% BBG jährlich erhöht sich somit von 2.592 € auf 2.640 €.
Dies trifft aber nur auf Arbeitnehmer zu, deren Einkommen unterhalb der BBG liegt. Angestellte mit einem Einkommen über der BBG und Personen mit Unternehmereigenschaft haben jedoch zweifelsfrei einen deutlich höheren Bedarf an einer dem heuitigem Einkommen adäquaten Altersvorsorge. Diesen können sie über die Wege Unterstützungskasse oder Pensionszusage decken.
Lassen Sie sich den Bedarf ermitteln und aufzeigen, welche steuerlichen Vorteile Sie wie nutzen
können, um sich im Alter abzusichern.
Kategorien: Betriebliche Altersvorsorge, Lesenswert, Mitarbeitermotivation, Personalmanagement-Strategie, Top Story, Wissen für Unternehmer
Tags: Betriebliche Altersvorsorge, Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, BilMoG, CTA-Modelle, Direktversicherung, Führungskräfte, Gesellschafter- Geschäftsführer, Pensionskasse, Pensionsrückstellungen, Pensionsstand, Pensionsverpflichtungen, Tag hinzufügen, Unterstützungskasse
Die Betriebliche Altersvorsorge ist seit fast zwei Jahrzehnten das Spezialgebiet von Gerhard Schade. Durch die richtige Gestaltung der betrieblichen Altersvorsorge werden arbeitsrechtliche Risiken minimiert und die Finanzierbarkeit an den Planungszeitraum des Unternehmens angepasst. Mittels der betrieblichen Altersvorsorge entstehen für das Unternehmen vor der Bilanz zusätzliche, ständig verfügbare Finanzreserven.
Verwandte Themen:
» 5 Tipps für langsame Lerner um beste Voraussetzungen für schnelleres Lernen zu schaffen
» Unternehmensfilm P-ROI Strategie
» Aktuelles rechtzeitig zum Jahresende
» Ausfinanzierung einer bestehenden Pensionszusage (ein Praxisbeispiel)
» Berufsbekleidung - Kleidung, die Appetit macht
Kommentare
Keine Kommentare bisher
Schreiben Sie einen Kommentar: