24 Powertipps – Teil 1 von 3
Autor: Siegfried Lachmann
“Auf die Dauer hilft nur Power!” Sicherlich kennen Sie diesen Ausspruch. Entweder man gibt Gas oder man bleibt auf der Strecke.
Zum Podcast:
Noch vor 20 Jahren hätte mich nicht interessiert, ob ich mehr Power haben könnte oder nicht. Dann aber trat meine Frau in mein Leben und machte mir ordentlich Dampf. „Du kannst viel mehr aus deinem Leben machen. Gott hat dich mit soviel Gaben und Fähigkeiten ausgestattet. In dir steckt mehr als du denkst!“ Diese Sätze, immer wieder neu bewegt, lösten meine phlegmatische Verkrampfung. Heute fahre ich im 5. Gang.
Warum diese Lektüre erscheint? Damit Sie einmal Ihr Leben reflektieren. Wie steht es mit mir? Könnte ich mehr erreichen? Was habe ich bis hierher alles schaffen dürfen?
Das diese Selbstreflexion durch die 24 Tipps geschieht, das wünsche ich Ihnen von Herzen.
1. Ab heute mehr Power
Es ist so wichtig, andere Menschen an seiner Seite zu haben. Meine Frau ist so ein Mensche, die es geschafft hat, mit viel Liebe mich auf eine andere Fährte zu locken. Irgendwann machte es ‚Klick’ in mir. Fragen stellten sich: „Kann ich nicht noch viel mehr erreichen? Was habe ich denn bislang geschafft? Will ich das überhaupt – mehr Power?“
Ich habe mich dann eingehend mit Zielen beschäftigt. Eine grundlegende Frage war: Wo will ich hin? Ich habe mir dann ein Zielfoto erstellt. Der Endzustand eines Ziels. So soll es einmal ausschauen. Ich habe schriftlich niedergelegt, was die Erreichung des Ziels für Konsequenzen hat. Habe schriftlich festgehalten, was die Erreichung des Ziels für neue Möglichkeiten schenkt. Das war Ansporn genug. Damals begann die Reise im ersten Gang. Würde ich es noch einmal tun? Ja, nur vehementer und intensiver. Und viel früher.
2. Effizient und effektiv
Was verstehen wir unter diesen Begrifflichkeiten? Effektiv bedeutet, die richtigen Dinge zu tun. Effizient dagegen bedeutet, die Dinge richtig zu tun.
Achten Sie in Ihrem Leben immer wieder darauf, dass Sie die richtigen Dinge auf eine möglichst ressourcen-schondende Art und Weise tun.
Effektivität und Effizient richtig angewendet sind wie das Schmieröl in einem Motor.
3. Ihr Potential
Was sind denn meine Gaben und Fähigkeiten? Nutze ich mein Potential voll aus? Diese Fragen sollten Sie sich dringend stellen. Wenn Sie selbst nicht weiterkommen, fragen Sie bitte Ihnen nahestehende Personen. Auch ein DISG-Persönlichkeitsprofil kann weiterhelfen.
4. An sich glauben
Auch wenn keiner an Sie glaubt – glauben Sie trotzdem an sich. Viele begnadete Schauspieler gäbe es heute nicht, hätten sie auf ihre Eltern gehört. Mancher Unternehmer wäre heute nicht erfolgreich, hätte er nur auf seine Bank gehört. Auf wen haben Sie schon alles gehört?
5. Erfolgsbilanz
Sagen Sie bitte nicht, Sie hätten noch nichts erreicht. Hören Sie auf, Ihr Licht unter den Scheffel zu stellen. Werfen Sie lieber einen Blick auf Ihre Erfolge. Sie haben eine abgeschlossene Schulausbildung? Eine abgeschlossene Ausbildung? Sie arbeiten täglich? Haben täglich zu essen und zu trinken? Monatlich fließt Geld auf Ihr Konto? Sie leben in einer intakten Familie?
Was also bitte geht alles auf Ihr Erfolgskonto? Nehmen Sie Papier und Bleistift und erstellen Ihre persönliche Bilanz! Sie werden staunen.
6. Die Stärken stärken
Arbeiten Sie an Ihren Stärken. Und stellen Sie sich dabei die Frage: Wo bin ich einzigartig, ein Spezialist? Ich habe Ende der 90er Jahre bei mir festgestellt, dass ich liebend gerne in der Erwachsenenbildung tätig sein möchte. An dieser Stärke habe ich gearbeitet. Heute bin ich auf mehr Seminaren und Coachings daheim wie früher.
Aber auch manche Schwäche entpuppt sich nach Jahren auch als Stärke. In jungen Jahren war ich ein äußerst fauler Schüler. Es kam dann eine Zeit, wo ich merkte, das ich viel nachzuholen habe. Die Schwäche wurde zur Stärke, denn seit diesem Zeitpunkt läuft bei mir immer eine Weiterbildung. Und es macht Spaß. Weil ich heute weiß, wofür ich es tue.
7. Passen Sie die Strategie an
Der goldene Satz an dieser Stelle lautet: Verzetteln Sie sich nicht in der falschen Strategie. Lieber weniger statt mehr.
Um meinen jährlichen Halbmarathon zu laufen, muss ich die richtige Strategie anwenden. Das erste Mal hielt ich mich an die Vorgaben der Spezialisten. Dazu las ich viele Berichte, Erfahrungen und Empfehlungen. Das nächste Mal passte ich die erworbene Strategie an meine eigene an. Weil dieser Mix einfach besser zu mir passte.
Die richtige Strategie angewendet bringt mich nach vorne.
8. Messen Sie die Ergebnisse
Nach jedem meiner Läufe messe ich das Ergebnis. Wie lange war ich unterwegs? Wie war meine Verfassung? Welcher durchschnittliche Pulswert hat mich begleitet?
Am Ende eines jeden Tages können Sie sich ähnliche Messfragen stellen: Wie war der Tag? Was hat mich heute begleitet und begeistert? Wie habe ich mich gefühlt?
Die guten Ergebnisse spornen an, noch mehr und bessere Ergebnisse zu liefern.
Die Powertipps gehen im Oktober 2009 in die zweite Runde.
Danke für Ihren Besuch auf www.siegfriedlachmann.de. Danke auch, wenn Sie in meinen Podcast hereinhören – meine Stimme können Sie für Ihre Audioproduktion mieten!
Kategorien: Gesundheit, Personalmanagement-Strategie, Top Story
Tags: Den roten Faden im Leben entdecken, Dreamdays, Powertipp, Siegfried Lachmann, tempus
Siegfried Lachmann, Jahrgang 1962, Betriebswirt, befasst sich seit vielen Jahren mit dem Thema Lebensplanung. Daraus entstanden mehrere Seminare wie beispielsweise "Das Leben leben.". Dieses wird auf See, im Kloster und auf der Ostseeinsel Fehmarn durchgeführt. Lachmann ist Trainer, Berater, Coach, Hörbuchsprecher und Produzent von Audio- und Videoproduktionen.
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Kommentare (1)
Türpe
geschrieben am 19.08.2009 um 14:52
Danke für das Wissen was ich von Ihrer Seite erfahren durfte, es hilft mir sehr bei meinem Rechtsstreit die richtigen Worte zu finden,
Seit fielen Jahren arbeite ich kostenlos als Motivationtrainer für das tägliche Leben für Menschen die wieder Freude am Leben haben möchten, ich helfe Ihnen bei den Aufgaben des täglichen Lebens, nach 40 Jahren Rad fahren, ins Kino gehen, u.s.w. nun hat mich ein Behinderter angezeigt ich würde eine unerlaubte Therapie machen ist die Menschheit nicht verrückt?
Viele Grüsse aus Thüringen Ihr A.Türpe
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