Wenn Google aktualisiert, fallen Späne!

 Autor: Sanjay Sauldie

Liebe Leserin, lieber Leser,

Google ist wie eine große Datenbank und speichert Inhalte und einzelne Seiten zentral. Ob Sie allerdings Ihre Website zwischenzeitlich aktualisert haben und vielleicht einzelne Seiten nicht mehr existieren oder umbenannt worden sind, bekommt Google natürlich nicht mit. Was passiert dann mit all Ihren Einträgen in Google und Suchmaschinen? Google sendet dann plötzlich noch an eine alte Seite Ihres Angebotes und die Besucher stehen vor einer komischen Seite – der 404-Seite! Was es damit auf sich hat, erfahren Sie heute im Newsletter.

Wie sieht Ihre 404-Seite aus?

Wird eine Webseite nicht gefunden, etwa weil in den Suchmaschinen ein toter Link enthalten ist, gibt es eine unschöne  Fehlermeldung, die weder optisch noch inhaltlich attraktiv ist. Eine typische Fehlermeldung lautet: 404 – File not found. Wenn Sie einmal Ihre Website testen möchten, dann geben Sie doch einfach mal folgendes ein: www.ihrewebsite.de/xyzabc.html ein. Jetzt meldet sich auf Ihrem Server die 404-Seite, meist langweilig und unschön. Wenn Sie das allerdings auf www.iroi.de ausprobieren, werden Sie automatisch auf die Startseite weitergeleitet – das ist viel eleganter und rettet Sie davor, Ihre Besucher ins Leere zu senden. Probieren Sie es einfach aus! Wie Sie es auch für Ihre Website lösen können, erfahren Sie gleich, es benötigt allerdings weitere Kenntnisse. Falls Sie diese nicht haben, kein Problem, geben Sie einfach diesen Newsletter an Ihren Webdesigner weiter, damit er weiß, was zu tun ist.

simplify-Tipp: So wird es gemacht (für Fortgeschrittene)

Eine selbst gestaltete Fehlerseite leitet den Besucher sicher zum Angebot der Website.
Folgende Schritte sind notwendig:

In einem normalen Texteditor schreiben Sie folgende Zeile:
ErrorDocument 404 /error/error.html

Der Eintrag muss in der ersten Zeile der Datei stehen. Er gibt an, wo sich die Datei befindet, die zur Fehlermeldung benutzt werden soll. Die Pfadangabe ist hier nur beispielhaft. Welches Verzeichnis Sie zum Ablegen der Fehlerdatei benutzen und wie Sie Verzeichnis und Datei nennen bleibt Ihnen überlassen. Ein Verzeichnis Fehlermeldung und eine Datei irrtum.html würden wie folgt eingetragen:

ErrorDocument 404 /Fehlermeldung/irrtum.html

Wichtig ist, dass die Pfadangabe mit einem / beginnt !! Sie können auch eine absolute Pfadangabe verwenden:

ErrorDocument 404 http://www.IhreWebsite.de/error/error.html

Speichern Sie die Datei im ASCII Format, also als ganz normale Textdatei mit dem Namen .htaccess.

Hinweis: Das Windows Notepad als gängiger Texteditor ist nicht in der Lage diesen Dateinamen zu erzeugen, der Dateinamen wird mit der Endung .txt ergänzt. Grund: nach Windows-Konvention muss vor dem Punkt mindestens ein Zeichen stehen. Dieses Problem lässt sich beheben, wenn der Dateinamen beim Abspeichern in Anführungszeichen gesetzt wird:

“.htaccess”

Sie können aber auch die Datei mit einer beliebigen Endung erzeugen und erst nach dem Upload auf dem Server umbenennen.

Nun legen Sie die Datei error.htm an. Die können Sie ganz nach Ihren Wünschen gestalten, im Layout Ihrer Website. Oder mit einem völlig anderen, vielleicht sogar künstlerisch gestaltetem Aussehen. Oder Sie sparen sich das Design und den Aufwand und leiten einfach auf Ihre Startseite, dann spürt der Besucher gar nicht seinen “Fehler”!

Die beiden Dateien error.htm und .htaccess übertragen Sie mit Ihrem ftp-Client zur Website.

.htaccess muss in das Hauptverzechnis Ihrer Website, also da wo ihre Startseite liegt, die in der Regel index.html, default.htm oder ähnlich heisst, kopiert werden. Die Fehlermeldungsdatei kopieren Sie in das Verzeichnis, das sie in .htaccess angegeben haben.

Nun probieren Sie ob der Vorgang so funktioniert, wie Sie es wünschen.

Es können noch weitere Fehlermeldungen mit diesem Verfahren berücksichtigt werden:

400 – Bad request
Fehlerhafte Anfrage
401 – Unauthorized
Zugriffsberechtigung ist erforderlich
403 – Forbidden
Passwortgeschützte Datei
500 – Bad script request
Fehlerhafte Script-Anfrage

Die Datei .htaccess könnte dann beispielsweise wie folgt aussehen:

ErrorDocument 400 /error/error.htm
ErrorDocument 401 /error/error.htm
ErrorDocument 403 /error/error.htm
ErrorDocument 404 /error/error.htm
ErrorDocument 500 /error/error.htm

Hinweis: Nach Unix-Konvention sind Dateien die mit einem Punkt beginnen, versteckte Dateien. Es ist möglich, dass Sie diese Datei in Ihrem FTP-Programm nach dem Upload nicht sehen können. Die Funktion der Datei ist dadurch nicht beeinträchtigt.

Die Datei .htaccess wird von einigen Providern genutzt, um Verzeichnisse mit einem Passwortschutz zu versehen. Im Zweifelsfalle sollten Sie sich mit Ihrem Hosting-Provider über die Verwendung der Datei verständigen.

Gerne unterstütze ich Sie dabei, Ihre Website in die Champions League zu befördern.

ELEKTRONIK-PR-Autor Sanjay Sauldie Sanjay Sauldie ist Begründer der Internet Marketing Strategie iROI, welches die erste TÜV-zertifizierte Internet Marketing Strategie Europas ist.


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