Haben Sie Ihre “Litfaßsäule” im Internet bereits optimal positioniert?
Autor: Sanjay Sauldie
stellen Sie sich vor, Sie hätten eine Litfaßsäule im Internet, die von Ihren Kunden sowie von Ihren potenziellen Interessenten immer wieder gelesen wird. Wie schön wäre es, wenn Sie so eine Litfaßsäule effektiv und gewinnbringend einsetzen würden? In diesem Newsletter erfahren Sie, wie Sie Ihre “Litfaßsäule” – Ihre E-Mails – auf Vordermann bringen. Für weitere Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen selbstverständlich immer gerne zur Verfügung – schreiben Sie mir, damit ich Sie weiterhin optimal unterstützen kann.
simplify-Tipp: Installieren Sie eine aussagekräftige Signatur für all Ihre eMails
Die meisten eMail-Programme wie AOL, Netscape und Outlook ermöglichen es Ihnen, eine Signatur anzulegen, die am Ende jeder Ihrer eMails erscheint. Beschränken Sie sich jedoch auf 6-8 Zeilen: Unternehmensname, Adresse, Telefon, URL, eMail und einem kurzen Slogan, der das Besondere Ihres Unternehmens beschreibt.
Nutzen Sie diesen Platz, um auf besondere Angebote, spezielle Events und auf kostenlose Downloads zu verweisen – der eine oder andere Leser Ihrer E-Mail wird neugierig werden und dann Ihre Website besuchen. Damit sorgen Sie dafür, daß auch Ihre bestehenden Kunden immer wieder zum Stöbern auf Ihre Website kommen und dann sich auch für Ihre Angebote interessieren. Verändern Sie Ihre Signatur ruhig jeden Monat, damit alle, mit denen Sie in Kontakt stehen, automatisch über die neuesten Entwicklungen Ihres Unternehmens informiert sind. Gut geeignet sind dafür z.B. auch Termine (Messe, Vorträge etc.) oder Veranstaltungen, an denen man Sie treffen kann. Stellen Sie sich Ihre E-Mail einfach als “kleine Litfaßsäule” im Internet vor, die Sie immer wieder mit den neuesten Informationen “bekleben”.
7 Gründe für den Erfolg mit E-Mails
- Niedrige Kosten
Während bei klassischen Werbebriefen oder Kundenzeitungen Druck-, Papier- und Portokosten anfallen, entstehen bei E-Mailings nur minimale Kosten für Softwarelizenzen und Providergebühren. Während die Kreativleistungen ähnlich sind, betragen die Versandkosten dieser “digitalen Briefe” mit einem halben bis zehn Cent nur etwa ein Zehntel dessen, was Papierausendungen kosten. - Hohe Responseraten
Weil es so bequem ist, in einer E-Mail einen Hyperlink anzuklicken, liegen auch die Responseraten meist deutlich über jenen von Briefen. Anders als bei Briefen, wo ein Fax- Antwortformular abgeschickt, eine Telefonnummer gewählt oder eine Postkarte frankiert werden muß, genügt beim E-Mailing ein einfacher Mausklick.Bei interessanten Angeboten liegen die Responseraten meist im zweistelligen Bereich. Auch Traumwerte von 30-40% werden erreicht. 50% der weltweit befragten Mediaplaner glauben, dass sich mit E-Mail-Kampagnen die besten Responseraten erzielen lassen. 23 bevorzugen elektronische Magazine oder E-Mail-Newsletter und nur 11% setzen auf Mailing per Post (Opt-in-News/ Welt Mai 2006). Zwischen 7 und 20% liegen die durchschnittlichen Responseraten auf Permission-basierte E-Mails in insgesamt 11 verschiedenen Studien, die eMarketer miteinander verglichen hat (Mai 2006). - Präzises Marketing-Controlling
Anders als beim Werbebrief kann bei E-Mailings gemessen werden, welche Botschaft gelesen wird und welche nicht. Beispielsweise wird auch gemessen, welche E-Mails an Bekannte weitergegeben werden. Oder es kann genau ermittelt werden, welches Produkt in welchem Mailing die höchste Klickrate hatte und welches schließlich am meisten gekauft wurde. All dies geschieht vollautomatisch und steht als fertige Reports zum Ausdruck bereit, wobei die Werte im Verlauf der Kampagne automatisch aktualisiert werden. Natürlich kann auch der CPI (Cost per Interest) und der CPO (Cost per Order) unterschiedlicher Mailings verglichen werden. - Auch für niedrigpreisige Produkte geeignet
Während Werbebriefe nur für teure Waren in Frage kommen, kann per E-Mail auch für einfache Dinge geworben werden, wenn das Produkt für den Empfänger interessant ist. 2,50 US-$ betragen die Konversionskosten (CPO Cost per Order) bei Permission- basierten E-Mail-Mailings an bestehende Kunden, während der CPO bei klassischen Mailings 25 US-$ beträgt (IMT Strategies Sep 2006). - Schnell und aktuell
Während klassische Mailings oft lange Vorlaufzeiten haben, können E-Mails auch kurzfristig realisiert werden. Nur Minuten nach der Aussendung ist das Mailing bei Kunden. Die meisten Antworten liegen bereits am ersten und zweiten Tag vor. Testmailings können schon nach Stunden evaluiert werden. - Kunden bevorzugen E-Mail
Immer mehr Kunden möchten lieber per E-Mail informiert werden. Die digitalen Informationen sind leichter archivierbar. Bei interessanten Angeboten kann bequemer per Mausklick Zusatzinformation abgerufen werden. Die Informationen sind aktueller. 78% der Kunden von Online-Shops wollen am liebsten per E-Mail über neue Produktangebote informiert werden. Nur 17% bevorzugen herkömmliche Print-Angebote per Post (Doubleclick und NFO Okt 2006 zitiert in bizreport) - Segmente gezielt ansprechbar
Bei einem elektronischen Mailing ist es bequem möglich, eine Woche nach einer Aussendung an all diejenigen, die die E-Mail nicht geöffnet haben, ein Folgemailing zusenden. Ebenso können alle diejenigen, die zwar angeklickt, jedoch nicht gekauft haben, ein anderslautendes Mailing geschickt bekommen. Solche Aktionen sind bei klassischen Mailings entweder unmöglich oder mit viel Handarbeit verbunden. Beim E-Mail-Marketing geschieht all dies automatisch und kann per Mausklick aktiviert werden. Wenn Sie auf der Suche nach einem geeigneten Programm dafür sind, kann ich Ihnen aus meiner Praxiserfahrung Supermailer empfehlen, weil es gut, günstig, rechtlich auf dem neuesten Stand ist und alles enthält, was man benötigt, um sehr erfolgreiche Newsletter in Eigenregie zu verwalten und zu versenden.
So bauen Sie jetzt gleich eine “Litfaßsäule” in Ihre Website ein
Ihr Antwortformular/Kontaktformular auf der Webseite sollte eine Checkbox enthalten, mit dem der Besucher Sie ermächtigen kann, ihm eMail-Updates über Produktneuerungen oder Dienstleistungen zu schicken. Damit sind Ihre eMails an Besucher kein Spam mehr. Sie antworten lediglich auf deren Anfrage zu weitergehender Information. Ich empfehle Anrede, Vor- und Nachnamen getrennt zu erfassen, so können Sie Ihre eMails besser personalisieren. Aber fragen Sie nur nach den Informationen die Sie wirklich benötigen, sonst werden sich nicht viele Besucher eintragen.
Sollte es zu Ihrer Unternehmensstrategie passen, dann veranstalten Sie einfach ein Gewinnspiel: Auch Internet-Nutzer lieben es etwas umsonst zu bekommen. Wenn Sie einen Wettbewerb oder eine Verlosung auf Ihrer Seite ankündigen, werden Sie damit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr Traffic generieren. Achten Sie darauf, dass die Regeln Ihres Gewinnspiels in allen Ländern, auf die Sie abzielen rechtmäßig sind. Die Preise sollten so gewählt werden, dass Sie das Profil Ihres optimalen und gewünschten Kunden ansprechen. Sammeln Sie damit E-Mail-Adressen, die werden wir in einem der nächsten Newsletter benötigen, um eine effektive Newsletter-Kampagne durchzuführen.
Sanjay Sauldie ist Begründer der Internet Marketing Strategie iROI, welches die erste TÜV-zertifizierte Internet Marketing Strategie Europas ist.
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