Was erwarten Sie von guten Schulungsunterlagen?


Seminarorientierter Aufbau

Gute Schulungsunterlagen fassen den Unterricht zusammen und bieten somit den Kursteilnehmern die Möglichkeit, den Stoff zu wiederholen. Die Inhalte sind seminarorientiert aufgebaut und leicht verständlich. Sie geben den Unterrichtsverlauf wieder, wie ein sprichwörtlicher roter Faden, der sich kontinuierlich von der ersten bis zur letzten Seite zieht. Damit ist es auch für einen Trainer leicht, damit zu arbeiten, weil die Themen aufeinander aufgebaut und vorgegeben sind. Dagegen sind Handbücher oft programmorientiert konzipiert. Allerdings können die Kursunterlagen ein Handbuch nicht ersetzen, sie stellen eine Ergänzung dar. Eine gute Unterlage ist aber auch für das Selbstlernen durchaus geeignet und kann auch als eBook zum Nachschlagen ins Intranet gestellt werden.

Verständliche Sprache

Als vorteilhaft erweist sich Platz für handschriftliche Notizen. Ein Inhalts- und Stichwortverzeichnis zum späteren Nachschlagen ist sinnvoll. Idealerweise bedienen sich die Autoren einer einfachen, leicht verständlichen Sprache. Fachbegriffe, insbesondere aus dem englischen Sprachbereich werden erläutert. Wird in einer Seminarunterlage auf ein vorher behandeltes Thema verwiesen, so sollte ein entsprechender Seitenverweis angebracht sein (siehe Seite n).

Einführungs- und Weiterführungsunterlagen

Kursunterlagen und eBooks als Word-Dokumente

Bei umfangreichen Programmen, z. B. bei einem Textverarbeitungsprogramm wie Word, ist es günstig, die Skripte in Einführungs- und Weiterführungsunterlagen aufzuteilen. Für die Einführung in die Textverarbeitung wird erfahrungsgemäß von einem Zeitbedarf von ca. 24 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten ausgegangen. Bei den anderen Einführungs- und bei den Weiterführungsunterlagen rechnet man mit etwa 16 Unterrichtseinheiten.

Verschiedene Lernstile berücksichtigen

Bei der Erstellung des Trainingsmaterials sollten auch die verschiedenen Lernstile (visuell, auditiv, haptisch) berücksichtigt werden, denn die Anwender nehmen den Stoff unterschiedlich wahr. Ein Beispiel:

„Bei häufig benutzten Befehlen, wie z. B. Ausschneiden, Kopieren und Einfügen, gibt es bis zu 5 verschiedene Wege, um einen Vorgang auszuführen. Die meisten Anwender arbeiten sicherlich mit der Maus und setzen dabei Menübefehle ein oder klicken auf ein Symbol. Andere wiederum arbeiten lieber mit schnellen Tastaturbefehlen. Darum der Tipp: Wenn ein Programm mehrere Möglichkeiten anbietet, sollten Sie mit der Methode arbeiten, die Ihnen am meisten liegt, und die Sie sich am leichtesten merken können.“

Eine gute Schulungsunterlage kommt möglichst schnell „zur Sache“. Deshalb ist es sinnvoll, die Anwender nur kurz in die Bedienung des Programms einzuweisen, um dann zügig mit dem Schreiben beginnen zu können.

Beispiel- und Übungsdateien mitliefern

Zu einem Skript werden idealerweise die behandelten Beispiel- und Übungsdateien in den verschiedenen Stufen mitgeliefert. Das hat den Vorteil, dass zum einen dem Trainer das Eintippen des Übungstextes erspart wird, zum andern kann den Seminarteilnehmern, die nicht so geübt im Tippen sind, der Rohtext zur Verfügung gestellt werden. Das Eingeben von Daten beschränkt sich ohnehin auf einen kleinen Umfang oder wird auf mehrere Unterrichtseinheiten verteilt. Größere Datenbanktabellen sind selbstverständlich mitzuliefern.

Gute Schulungsunterlagen als Word-Dokumente für das IT-Training finden Sie auf www.dettmer-verlag.de.


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