Arbeitsplatz Oktoberfest München: Tag 14
Autor: Christine Sevdas
Jedes Jahr werden auf dem Oktoberfest rund 12000 Arbeitskräfte eingestellt. Wiesnjobs sind sehr begehrt. Man munkelt über astronomische Verdienstmöglichkeiten. Aber über genaue Zahlen und Verdienste gibt niemand Auskunft, der Lohn liegt sicher weit über dem Durchschnitt aber auch nicht astronomisch. Bei den Wiesnbedienungen liegt der Verdienst bei mehreren tausend Euro. Jeder Cent ist jedoch sehr hart verdient. Nur stressresistente Vollblutgastronomen können diesen Job machen. Wer einmal in einem Zelt zu Besuch war kann nur staunend zusehen, was diese Frauen und auch einige Männer leisten
. Abgesehen vom Lärm und den betrunkenen Gästen am Abend, schleppen Sie bis zu 12 gefüllte Maßkrüge durch das Zelt. Meist sind die Gänge mit Besucher verstellt, das Bedienen gerät zu einem Slalomlauf.
Nach dem Ende schwören alle, nie wieder zu kommen und dennoch arbeiten viele Bedienungen teils 20 Jahre und mehr auf dem Oktoberfest, schon alleine, wegen ihrer treuen Stammgäste, wie sie sagen.
Viele dieser Angestellten reisen jedes Jahr aus ganz Europa an. Unsere österreichischen Nachbarn genießen den besten Ruf beim Bedienungspersonal, macht das etwa der Schmäh, nein, nicht alleine.
Gute Laune und vor allem Können und die Liebe zum Beruf, treibt sie alle Jahre wieder auf das Fest.
Sogar ein leibhaftiger Pfarrer aus München, opfert seinen Urlaub und ist seit einigen Jahren Bedienung auf der Wiesn. Der sogenannte Wiesnpfarrer Rainer Maria Schießler, ist jedoch wahrscheinlich der Einzigste, der seine Einkünfte für einen guten Zweck spendet.
Vor und hinter den Kulissen macht eigentlich jeder einen Knochenjob, 16 Tage durcharbeiten, teils ohne Pausen, da sei allen ein guter Verdienst vergönnt!
Servus euer Monaco Team aus München
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Kommentare (1)
Wirtshaus in Münchner Kirche? | Hotel-Monaco Blog München
geschrieben am 02.10.2009 um 10:53
[...] statt ursprünglich 30 000. Tja, die Kirchen haben es heut zu Tage nicht mehr leicht. Der Pfarrer der Pfarrei von St. Michael , selbst ein eher liberaler Kleriker, der schon mal als Kellner auf dem [...]
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