Was mich motiviert

 Autor: Siegfried Lachmann

Was bedeutet denn Motivation? Dieser Begriff kommt aus dem Lateinischen movere, was soviel wie „bewegen“ heißt. Und genau das ist das, was mich motiviert. Menschen, die sich bewegen.

Diese Mentoren waren meine Frau und Prof. Jörg Knoblauch der Firma tempus. Ich kann heute dankbar und zufrieden auf die hinter mir liegenden Jahre zurückschauen. Denn dank dieser zwei Menschen begann ich mich zu bewegen. Sinnvoll zu bewegen.

Ich zahlte einiges an Lehrgeld. Zuerst einmal wurde mir bewusst, wie viel Zeit ich sinnlos verbracht hatte. Und damit hatte ich Leben ungenützt verbraucht. Denn Zeit ist Leben. Daraus folgerte, dass ich einiges nachzuholen hatte. Beruflich. Schulisch. Auch wenn es wehtat – ich blieb auf der Spur. Dank dieser beiden Mentoren.

Zum Anhören des Podcasts:

So ganz nebenbei begann ich Biographien zu lesen. Die Lebensgeschichte eines Lee Iacocca, der den maroden Chrysler Konzern auf Vordermann brachte. Oder die rührende Geschichte des Karlheinz Böhm, der gezeichnet vom Sissi-Ruhm irgendwann begann, die Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“ zu gründen. Auch im Leben des Jörg Knoblauch begann ich zu graben. Und wurde fündig. Eine Geschichte von ihm höre ich immer wieder gerne:

„Sehr geehrter Besucher,

als ich 4 Jahre alt war, sagte die Kindergärtnerin zu meinen Eltern: Behaltet diesen Jungen zu Hause, er ist zu dumm, um einen Zweizeiler auswendig zu lernen.
Als ich 11 Jahre alt war, sagte der Lehrer: Lasst den Jungen weiterhin in der Hauptschule, das Gymnasium wird er nicht packen.
Als ich 21 Jahre alt war, wurde ich von der Fachhochschule verwiesen, weil ich von meiner 6 in Mathematik nicht herunterkam.
Heute bin ich erfolgreicher Unternehmer, Bestsellerautor und unterrichte an verschiedenen Fachhochschulen und Universitäten.
Wie das kommt?
Nun, irgendwann einmal muss man sich die Zeit nehmen, sich hinsetzen und messbare und machbare Ziele formulieren.“
Diese Geschichte können Sie auf der Webseite www.ziele.de nachlesen.
Dieser Mensch hat es aus einer maroden Jugend zum Professoren-Titel gebracht. Das begeisterte mich.

Um körperlich aus der Reserve gelockt zu werden, las ich eines Abends das Buch von Joschka Fischer „Mein langer Lauf zu mir selbst“ in einem Zug durch. Es revolutionierte meine Einstellung zum Sport. Ich lief in den vergangenen Jahren zwei Halbmarathons. Ich sagte mir: „Was Joschka schafft, schaffe ich auch!“

Sie sehen, verschiedene Umstände schafften es, mich zu motivieren. Mich also zu bewegen. Und ich muss es noch einmal sagen: Diesen beiden Menschen verdanke ich meinen heutigen Status als freiberuflicher Trainer, Coach, Sprecher und Autor. Sie entdeckten Gaben und Fähigkeiten an und in mir, die ich schon längst durch meine Trägheit verschüttet hatte.

Ist das alles, was mich motiviert? Keineswegs. Denn nun drehe ich den Spieß um. Und zwar dahingehend, das ich junge Menschen beginne zu motivieren. Indem ich mich als Mentor anbiete. Das Potenzial, das in einem Menschen steckt zu entfachen – das ist meine Motivation. Bei vielen Menschen jungen und mittleren Alters konnte ich den Hebel schon ansetzen. Und wenn ich dann noch sehe, das die Ziele, die sie sich gesetzt haben, umgesetzt und erreicht wurden – dann kann ich nur sagen: WOW!

Doch auch die Gegenseite gibt es: Demotivation. Die tritt dann ein, wenn ich mit Menschen rede und wir gemeinsam das innewohnende Kapital an Gaben und Fähigkeiten erspüren. Und ein begeistertes Staunen und Raunen durch die Reihen geht. Nach einer gewissen Zeit jedoch ändert sich außer einer gehörigen Portion Euphorie nichts. Auch solchen Menschen bin ich begegnet.

Warum wünsche ich mir Veränderung bei anderen Menschen? Weil ich selbst das beste Beispiel für Veränderung bin. Und weil ich auch bei anderen Menschen in Coachings diese Veränderung gespürt habe. Nicht als Eintagsfliege, sondern nachhaltig!

Was ist das, was Sie motiviert? Haben Sie das schon herausgefunden? Was sind Ihre Motivationsfaktoren? Wie können Sie diese herausfinden?

Beispielsweise so: Setzen Sie sich doch einmal in Ruhe hin und überlegen Sie, welche Tätigkeiten Sie immer wieder leidenschaftlich gerne ausüben. Erzählen Sie Ihrem Partner oder einem Freund drei bis fünf Geschichten über Dinge, die Sie mit großer Begeisterung gemacht haben. Bitten Sie Ihren Gesprächspartner, nur die Verben aufzuschreiben, die Sie verwenden. Und dann wünsche ich Ihnen den Aufbruch in eine neue Dimension des Lebens, wenn Sie in Bewegung kommen. Das Leben kann eine so spannende Reise sein.

Danke wenn Sie auch zukünftig meine Homepage www.siegfriedlachmann.de besuchen. Ab Oktober 2009 gibt es dort einen neuen Webauftritt. Ab Oktober 2009 erscheint auch mein Newsletter „INformer“ wieder. Danke auch, wenn Sie in meinen Podcast hereinhören – hier bei iexperten oder auf meiner Homepage. Meine Stimme können Sie für Ihre Audioproduktion mieten! Wenn Sie weitere Fragen zu diesem Artikel haben, wenden Sie sich gerne per E-Mail unter info@siegfriedlachmann.de an mich. Ich bin auch gerne bereit, Sie in einem Coachingprozess zu begleiten.

ELEKTRONIK-PR-Autor Siegfried Lachmann Siegfried Lachmann, Jahrgang 1962, Betriebswirt, befasst sich seit vielen Jahren mit dem Thema Lebensplanung. Daraus entstanden mehrere Seminare wie beispielsweise "Das Leben leben.". Dieses wird auf See, im Kloster und auf der Ostseeinsel Fehmarn durchgeführt. Lachmann ist Trainer, Berater, Coach, Hörbuchsprecher und Produzent von Audio- und Videoproduktionen.


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Kommentare (1)

Joachim Trott

geschrieben am 10.09.2009 um 13:06    


Wow, dieser Artikel motiviert, also bewegt mich! Im ersten Moment bewegt er mich dazu hier einen kleinen Kommentar zu schreiben. Ich höre und lese immer wieder sehr gerne die Geschichte von Siegfried Lachmann und auch die Jugendgeschichte von Jörg Knoblauch lese ich imemr wieder gerne. Denn wenn man Jörg Knoblauch heute sieht (http://www.newsmax.de/szenetreff-bei-knoblauchs-geburtstag–news69239.html), dann kann man sie fast nicht glauben und doch ist sie wahr.
In diesem Sinne wünsche ich jedem von Siegfried Lachmann motiviert zu werden.
Viele Grüße
Joachim Trott

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