Sternsinger auch in München

 Autor: Christine Sevdas

Sternsinger in München

Sternsinger in München

Jedes Jahr aufs Neue gehen im Januar die Sternsinger um, so auch in München.

Woher kommt dieser Brauch eigentlich? Ursprünglich kommt dieser Brauch aus dem 16. Jahrhundert. Martin Luther kritisierte die Heiligenverehrung der Kirche, also auch das Dreikönigsfest. Die Katholische Kirche verbreitete darauf hin Schriften mit Sternsingerlieder, um diesen Feiertag zu stärken. Studenten und Schüler griffen diese auf und zogen an großen Festtagen vor die Häuser der Reichen. Wer sich dadurch genervt fühlte, konnte sich durch einen kleinen Obulus am Neujahr oder am Dreikönigstag von den Sängern sozusagen freikaufen.

Im 17. Jahrhundert sangen dann auch Handwerker, Soldaten und Tagelöhner, es entwickelte sich langsam zu einer störenden Bettelei. Die Obrigkeit bestrafte und verfolgte dieses Tun. Langsam verlor dieser Brauch an Bedeutung, verschwand aber nie ganz.

Ab 1959 griff das Kindermissionswerk diesen Brauch wieder auf und gab ihm einen neuen Sinn. Die Kinder und Jugendlichen ziehen von Haus zu Haus, singen und sammeln Geld für andere Kinder aus Armutsregionen. Heute ist das Sternsingen die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Macht mit und seid großzügig!

Sternsinger, das Münchner Hotel Monaco wartet auf Euch!

ELEKTRONIK-PR-Autor Christine Sevdas


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